520425.07

John Deere 520425.07 – CCU, AIC, RLC, TEC, OIC: Empfangene CAN-Bus-Nachrichten, hohe Fehlerrate

Fehlerbeschreibung

Wird ausgelöst, wenn der Fehlerzähler eines Steuergeräts für den Controller Area Network (CAN)-Bus einen ungewöhnlich hohen Wert erreicht, was auf anhaltende Kommunikationsfehler hinweist. Dies ist typischerweise ein Problem der Bitübertragungsschicht, verursacht durch elektrisches Rauschen/Interferenzen, fehlerhafte Verkabelung, korrodierte Steckverbinder, fehlende/defekte Abschlusswiderstände oder ein fehlerhaftes Modul, das das Netzwerk stört.

Gilt für diese Maschinen

  • 6110M
  • 6120M
  • 6130M
  • 6145M
  • 6155M
  • 6175M
  • 6195M
  • 6110R
  • 6120R
  • 6130R
  • 6145R
  • 6155R
  • 6175R
  • 6195R
  • 6215R
  • 8225R
  • 8245R
  • 8270R
  • 8295R
  • 8320R
  • 8335R
  • 8345R
  • 8370R
  • 8400R
  • 9470RT
  • 9520RT
  • 9570RT
  • 210K
  • 210L EP
  • 310K
  • 370E
  • 410E
  • 460E

Ursache prüfen

  1. CAN-Bus-Widerstand prüfen: Bei ausgeschalteter Maschine und abgeklemmter Batterie den Widerstand zwischen den CAN-High- und CAN-Low-Pins (Pins C und D) messen. Ein intakter Bus zeigt genau 60 Ohm an. 120 Ohm weisen auf einen fehlenden/defekten Widerstand hin; ein niedrigerer Wert auf einen Kurzschluss.

  2. Physische Verkabelung und Steckverbinder prüfen: Eine Sichtprüfung des CAN-Bus-Kabelbaums auf physische Schäden, lose Verbindungen, durchgescheuerte Kabel oder Grünspan (Korrosion)/Feuchtigkeitseintritt in Deutsch-Steckverbindern durchführen.

  3. Stromversorgung und Masse prüfen: Auf Spannungsinstabilität prüfen, wie z. B. schwache Batterien, Spannungsabfälle beim Anlassen oder schlechte Masseverbindungen am Chassis.

  4. Netzwerk isolieren: Wenn der Bus überlastet ist, Module nacheinander abklemmen und dabei das Netzwerk mit Diagnosesoftware oder einem Oszilloskop überwachen, um ein fehlerhaftes Gerät zu identifizieren.

Reparaturschritte

  1. Stromversorgung trennen

    Den Zündschalter auf AUS stellen und das Minuskabel der Batterie abklemmen, bevor Arbeiten am elektrischen System durchgeführt werden.

  2. Verkabelung und Steckverbinder reparieren

    Wenn bei der Diagnose Korrosion oder Kabelbeschädigungen festgestellt wurden, die Steckverbinderstifte gründlich reinigen oder einen neuen Deutsch-Steckverbinder-Pigtail einfügen. Sicherstellen, dass alle Stifte fest sitzen.

  3. Abschlusswiderstände ersetzen

    Wenn der Backbone-Widerstand außerhalb der Spezifikation lag (nicht 60 Ohm), die CAN-Bus-Abschlusswiderstände lokalisieren (normalerweise an den äußersten Enden des Kabelbaums oder in ein Modul integriert) und alle fehlerhaften passiven Abschlusswiderstände ersetzen.

  4. Fehlerhafte Knoten beheben

    Wenn festgestellt wurde, dass ein bestimmtes Modul das Netzwerk mit Fehlern überflutet, das Modul ersetzen oder seine Steuersoftware auf die neueste Version aktualisieren, um Konflikte bei der Nachrichtenverarbeitung zu beheben.

  5. Löschen und testen

    Die Batterie wieder anschließen. Die John Deere Diagnosesoftware verwenden, um den CAN-Bus-Fehlerzähler zurückzusetzen. Eine Funktionsprüfung durchführen (Zündung EIN/Motor AUS, dann Zündung EIN/Motor AN) und den CAN-Bus-Verkehr überwachen, um sicherzustellen, dass die Fehlerrate niedrig bleibt.

Teile, die Sie benötigen könnten

(7)
  • Mini-Boot-Style CAN-Terminator

    RE207311

    Häufig verwendet in Chassis-, Mittelrahmen- und GreenStar-Kabelbäumen

  • Passiver CAN-Terminator (4-polig)

    RE70623
  • Deutsch Passiver CAN-Terminator

    57M8131
  • Controller Area Network Abschlusswiderstand

    TCA19086
  • 120-Ohm CAN-Bus-Abschlusswiderstand

    Generischer Ersatz

  • Deutsch HD/DT Serien Steckverbinder-Reparatursatz

    Generischer Ersatz für korrodierte Steckverbinder

  • Ersatz-Steuergerät (CCU, AIC, etc.)

    Wenn ein Modul einen internen Hardwarefehler erlitten hat

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